Mit 70 Klavier lernen? Diese App macht’s möglich!
Wer sagt, dass man nur in einem bestimmten Alter Klavierspielen lernen kann? Annette beweist, warum es nie zu spät ist, etwas Neues zu lernen.von Jonas GößlingIrgendwann hatte Annette O. die Nase voll. Wenn die 71-Jährige in der Weihnachtszeit mit ihrem Mann mit Flöte und Gitarre musizierte, klang das eher schlecht als recht. Es war an der Zeit, endlich Klavier zu lernen. Sie kaufte sich ein Keyboard, suchte einen Lehrer und war bereit, durchzustarten. Doch dann kam der Lockdown, Präsenzunterricht durfte nicht mehr stattfinden: "Nun saß ich da mit dem neuen Keyboard, 1001 Knöpfchen, mit denen ich nicht umgehen konnte und voll ungenützter Motivation", erzählt Annette. Annette war entschlossen, sich nicht von ihrem Ziel abbringen zu lassen. "In der Coronazeit wollte ich mir unbedingt einen Ausgleich zu allen Einschränkungen schaffen: eine sinnvolle Beschäftigung, die ablenkt, Freude macht und möglichst auch Erfolge bringt." Ihr Keyboardlehrer empfahl ihr deshalb flowkey.
Der flowkey-Support hilft aus
Zunächst war es für Annette ungewohnt mit einer App zu lernen. Deshalb wandte sie sich an den flowkey-Support und bekam schnell die Unterstützung, die sie brauchte, um loszulegen.Dank der Hilfe des Support Teams kommt Annette in der App nun sehr gut zurecht: "flowkey ist sehr logisch aufgebaut, auch für völlig unerfahrene Nutzer leicht überschaubar und verständlich. Man lernt in kleinen Schritten, kann aber auch Kursteile überspringen, wenn man wie ich z.B. schon ausführlichere Notenkenntnisse hat. Alles ist wiederholbar, so dass man immer noch mal 'zurückblättern' kann."Unsere Empfehlung: Lern Klavier mit unserem RatgeberFür jeden Musikgeschmack etwas dabei
Auch die Lieder in der App gefallen ihr: "Durch die große Auswahl an Songs kann man sich auch jenseits der einzelnen Kursteile Musik nach eigenem Geschmack erarbeiten." Sie ist aufgewachsen mit Volksliedern und klassischer Musik, entdeckte als Erwachsene Soul, Pop, Jazz, und Tango. "Nur Techno und so richtig 'neue' Musik muss nicht unbedingt sein." Mit flowkey spielt Annette daher ein breites Repertoire an Songs – von Greensleeves bis Hallelujah, von Grönemeyer bis Cohen oder auch mal eine Bourrée von Graupner. Momentan übt sie an einer Bourrée von Graupner: "Es klingt schon ganz gut, aber mindestens einmal rutscht dann doch der Finger weg. Es kann aber nicht mehr lange dauern; ich stehe sozusagen kurz vor dem Durchbruch."Sogar beidhändiges Spielen klappt schon
Wie steht es derzeit um Annettes Keyboardkenntnisse? In ihren Worten:- beide Hände nacheinander: "gar nicht schlecht"
- Bassschlüssel: "einigermaßen kapiert"
- beide Hände gleichzeitig: "wird Takt für Takt geübt, ist mühsam, führt aber wider Erwarten doch immer wieder zum Erfolg!"

